St. Johannis, Lüneburg | Emporengemälde

Kontextuntersuchung, werktechnische Analyse und Ausarbeitung eines Behandlungskonzepts im Rahmen der MA-Thesis

Drei Emporengemälde um 1580

MA-Thesis (in Zusammenarbeit mit Janna Bünck): Drei nachreformatorische Emporengemälde in unterschiedlichem Erhaltungszustand. An zwei Gemälden zeigt sich eine außergewöhnliche Aufspannung, die wertvolle Hinweise auf die Objektgeschichte gibt. Beide Gemälde sind zudem in ihrer Lesbarkeit durch einen verdunkelten, pigmentierten Überzug stark beeinträchtigt. Das dritte Gemälde wurde in den 1970er Jahren umfassend restauriert, wodurch der Ensemblecharakter der drei Gemälde verloren ging.  Die Thesis umfasst die Kontextanalyse, die Untersuchung zu Werktechnik und Zustand sowie das darauf aufbauende Behandlungskonzept. Einen Schwerpunkt bilden die mögliche Überzugsabnahme mit einer Harzseife sowie Überlegungen zu einem neuen Aufspannsystem.

Untersuchungsmethoden: makroskopische Untersuchung (Normal- und Streiflicht, UV- und IR-Anregung), Anschliffuntersuchung, mikrochemische Bindemittel und Pigmentbestimmung, histochemische Anfärbungen, Holzarten- und Faserbestimmung, Dendrochronologie.

Lüneburg: St. Johannis

MA-Thesis: in Zusammenarbeit mit Janna Bünck

Projektjahr: 2011

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